AGB - Allgemeine Geschäftsbedingungen

Für Coaching, Supervision, Seminare und andere Veranstaltungen

In aller Kürze

Mit der Erhebung Ihrer Daten gehe ich so sparsam wie möglich um: so viel wie nötig, so wenig wie möglich. Dasselbe gilt auch für das Bewerben meiner Dienste. Ich halte die Kommunikation auf ein Minimum an Medien beschränkt (E-Mail, Telefon, SMS, Post und Zoom). Ich halte die Vorgaben des Datenschutzes ein, die ich gesondert auf meiner Homepage veröffentlicht habe (Link >>).

Vor jedweder Prozessbegleitung erhalten Sie von mir ein Vereinbarungsblatt, das Ihrer Unterschrift bedarf. Ich behalte mir vor, ein Ausfallhonorar zu erheben, sofern vereinbarte Termine mit einem Umfang von max. 3 Stunden Ihrerseits nicht eingehalten werden können. Bis zu einer Absage 72 Stunden vor dem Termin, stellen ich Ihnen keine Kosten in Rechnung. Für Termine, die mehr als 3 Stunden beinhalten, sowie für Seminare gelten andere Absageregeln. Sollte eine Sitzung aus inhaltlichen Gründen spontan länger als die vereinbarte Zeit dauern, so wird in der Regel jede volle Viertelstunde berechnet. 

Bitte beachten Sie, dass für Beratung, Coaching und Supervision von Einzelpersonen, Paaren und Teams zusätzliche Konditionen unter Abschnitt 3 aufgeführt sind.

Die ausführlichen AGB finden Sie unterhalb oder zum Download.

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle von Kristian Schubert angebotenen Veranstaltungen wie Coaching, Supervisionen, Seminare und andere Veranstaltungen, somit für alle Geschäftsbeziehungen zwischen dem Veranstalter und den Vertragspartner*innen. Kristian Schubert wird nachstehend „Veranstalter“ genannt, die Vertragspartner*innen heißen nachstehend „Teilnehmer*in“. Der Veranstalter erbringt dabei jeweils eine Dienstleistung, das heißt, die Teilnehmer*innen werden gecoacht, beraten, angeleitet, etc.. Diese Dienstleistung beruht auf Kooperation und gegenseitigem Vertrauen. Ein konkreter Erfolg ist vom Veranstalter nicht geschuldet, eine Haftung für ausbleibenden Erfolg wird also nicht übernommen. Beide Parteien arbeiten aber nach bestem Wissen und Können daran, dass ein Erfolg eintritt. Entgegenstehende oder von unseren Bedingungen abweichende Allgemeine Geschäftsbedingungen des/der Teilnehmer*in erkennt der Veranstalter nicht an, es sei denn, er hätte ausdrücklich schriftlich ihrer Geltung zugestimmt. Werden Verträge in Kenntnis entgegenstehender oder abweichender Geschäftsbedingungen vorbehaltlos geschlossen, gelten dennoch ausschließlich unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Die vorliegenden AGB gelten für die Nutzung aller Webseiten und Dienstleistungen, die der Veranstalter betreibt und vermarktet und jede andere Internetseite, die er besitzt oder betreibt oder zukünftig besitzen oder betreiben wird. Falls nicht anders geregelt, schließen vorliegende Nutzungsbedingungen alle Seiten ein. Diese Nutzungsbedingungen gelten nicht für die Nutzung von firmenfremden Internetseiten, die zu und von unseren Seiten verlinken. Falls Sie Fragen bezüglich der Nutzungsbedingungen haben, erreichen Sie den Veranstalter über die auf dieser Webseite genannten Kontaktwege.

2. Allgemeine Regeln

a)   Vertragsschluss und Vertragsdauer
Verträge zwischen Veranstalter und Teilnehmer*in kommen durch Angebot und Annahme zustande, entweder mündlich oder schriftlich. Die zur Rechnungsstellung und Kontaktaufnahme notwendigen Daten sind dabei wahrheitsgemäß zu nennen. Der Veranstalter wird Interessent*innen ein Angebot unterbreiten, aus dem sich der Preis und die Leistungsbeschreibung ergeben – entweder mündlich, im Buchungsformular bzw. als Informationsblatt in digitaler Form. Der Vertrag für die Seminare und Ausbildungen kommt erst nach Annahme dieses Angebots durch den/die Teilnehmer*in sowie die darauf folgende Bestätigung durch den Veranstalter (schriftlich per E-Mail oder per Post) zustande. Der Vertrag endet mit Ablauf der vereinbarten Vertragsdauer, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Ansonsten gilt der Vertrag als auf unbestimmte Zeit geschlossen.

b)   Teilnahme und Selbstverantwortung
Die Veranstaltungen des Veranstalters stehen grundsätzlich allen Interessierten offen. Der Veranstalter behält sich dennoch vor, eine Anmeldung abzulehnen. Der Veranstalter kann für die Durchführung der Veranstaltung eine Mindestteilnehmerzahl vereinbaren. Die Veranstaltungen sind keine Psychotherapie und können eine solche nicht ersetzen. Voraussetzung bei Ihnen und allen anderen Teilnehmenden ist – wie auch sonst beim Coaching, der Supervision und bei Seminaren üblich – eine psychische und physische Belastbarkeit und Grundstabilität. Besteht von Seiten des Seminarleiters und/oder der Lehrcoachs berechtigter Zweifel an der Erfüllung dieser Voraussetzungen, kann der Vertrag von unserer Seite auch während der Veranstaltung/ Ausbildung aus wichtigem Grund gekündigt werden. Die Teilnahme an einer weiteren Veranstaltung bleibt bei entsprechender Eignung möglich. Jeder/jede Teilnehmer*in ist für sein / ihr Handeln innerhalb und außerhalb des Trainings selbst verantwortlich.

c)   Anmeldung 
Ich bitte darum eine möglichst frühzeitige schriftliche Anmeldung an den Veranstalter zu richten. Vertragspartner*in ist, auch bei Kostenübernahmeerklärung Dritter, der/die Anmelder*in. Die Anmeldung ist verbindlich, sobald sie vom Veranstalter schriftlich per E-Mail oder per Post bestätigt wird. Sollte danach die erforderliche und vertraglich vereinbarte Zahlung bzw. Anzahlung nicht fristgemäß eintreffen, behält sich der Veranstalter vor, den Platz anderweitig zu vergeben. Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Die Platzvergabe ergibt sich aus der Reihenfolge der Anmeldungen zu den jeweiligen Veranstaltungen. Kann eine Anmeldung nicht berücksichtigt werden, so wird dies den Teilnehmer*innen umgehend mitgeteilt.

d)   Formvorschriften / Abweichungen
Rechtserhebliche Erklärungen bedürfen der Textform, das heißt es genügen E-Mail o.ä..

e)   Teilnahmebetrag  
Der Teilnahmebetrag gilt pro Person und bestimmt sich nach der Vereinbarung zwischen den Parteien. Sofern keine individuelle Vereinbarung zwischen den Parteien getroffen ist, bestimmt sich der Teilnahmebetrag für die jeweilige Veranstaltung nach der aktuellen Preisvorgabe des Veranstalters zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses (mündlich, im Buchungsformular bzw. als Informationsblatt in digitaler Form). Es wird gemäß §19 Abs. 1 Umsatzsteuergesetz keine Umsatzsteuer erhoben. In der Teilnahmegebühr für Seminare sind sämtliche Seminarunterlagen sowie Tagungsgetränke und Pausensnacks (ohne Mittagessen) enthalten. Die Kosten der Unterbringung und Verpflegung sowie der An- und Abreise tragen die Teilnehmenden separat selbst.

f)   Zahlungsbedingungen 
Der Teilnahmebetrag wird spätestens 6 Wochen vor der Veranstaltung fällig, wenn nichts anderes vereinbart ist. Bei kurzfristigeren Anmeldungen ist der Teilnahmebetrag spätestens 7 Tage vor der Veranstaltung fällig. Bei Anmeldungen, die weniger als eine Woche vor der Veranstaltung bei dem Veranstalter eingehen, ist die Veranstaltungsgebühr sofort nach Zugang der Rechnung und spätestens am Veranstaltungstag fällig. Bei Nichtzahlung spätestens am Veranstaltungstag ist eine Teilnahme ausgeschlossen. Auch bei Nichterscheinen des/der Teilnehmers/Teilnehmerin zu Veranstaltungsbeginn erfolgt keine Erstattung bzw. wird der volle Betrag fällig, es sei denn, der/die Teilnehmer*in ist wirksam zurückgetreten. Bei Nichtzahlung steht dem Veranstalter nach Abschluss der Zahlungsfrist ein Anspruch auf die gesetzlichen Zinsen zu. Für bestimmte Seminare/ Ausbildungen gewähren wir einen Frühbucher-Rabatt mit Preisnachlass. Die Höhe ergibt sich aus den Informationen auf dem Anmeldeformular. Zahlungswährung ist Euro. Etwaige Kosten, die im Zuge einer Überweisung von einem bzw. Rücküberweisung auf ein Konto mit Fremdwährung entstehen, sind vom Teilnehmenden zu tragen.

g)   Widerruf und Widerrufsbelehrung
Ist der/die Teilnehmer*in die Verbraucher*in, so steht ihm/ihr ein Widerrufsrecht gemäß folgender Widerrufsbelehrung zu. Verbraucher*innen steht ein Widerrufsrecht nach folgender Maßgabe zu, wobei der/die Verbraucher*in jede natürliche Person ist, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.

Widerrufsbelehrung 
Der/Die Teilnehmer*in habt das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses. Um sein Widerrufsrecht auszuüben, muss der/die Teilnehmer*in, dem Veranstalter (Kontaktdaten siehe Punkt 1), mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. eines mit der Post versandten Briefes oder einer E-Mail) über den Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist abgesendet wird. Der Widerruf hat folgenden Inhalt: „Hiermit widerrufe ich den von mir abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung: … Bestellt am: … Erhalten am …, Name des Verbrauchers: …, Anschrift des Verbrauchers: …, Datum: …, Unterschrift des Verbrauchers: …)

Folgen des Widerrufs 
Wenn der/die Teilnehmer*in diesen Vertrag widerruft, hat der Veranstalter alle von Seiten der Teilnehmer*in erhaltenen Zahlungen unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags beim Veranstalter eingegangen ist. Für diese Rückzahlung kann der Veranstalter dasselbe Zahlungsmittel verwenden, das die Teilnehmer*in bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt hat, es sei denn, es wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden der Teilnehmer*in wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Hat der/die Teilnehmer*in verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so ist ein angemessener Betrag (Anzahlung) zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.

Ausschluss bzw. vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts
Das Widerrufsrecht gilt nicht für Verbraucher*innen, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses keinem Mitgliedstaat der Europäischen Union angehören und deren alleiniger Wohnsitz zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses außerhalb der Europäischen Union liegt.

h)   Rücktritt durch den/die Teilnehmer*in von Veranstaltungen
Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, unter bestimmten Voraussetzungen vor Beginn der Dienstleistung von dem Vertrag zurückzutreten (Storno). Eine Rücktrittserklärung bedarf der Textform. Bis zu zwei Monate (56 Tage) vor Veranstaltungsbeginn ist eine kostenfreie Stornierung möglich. Eine bereits geleistete Zahlung wird vollständig zurücküberwiesen. Danach und bis zu 4 Wochen (28 Tage) vor Veranstaltungsbeginn können wir nur 50 % der Veranstaltungsgebühr rückerstatten. Bei einer Absage die weniger als zwei Wochen vor der Veranstaltung stattfindet, behalte ich  mir vor 100% des Teilnahmebeitrages einzubehalten. Bei einem von dem/der Teilnehmer*in veranlassten Abbruch eines bereits laufenden Seminars wird die Veranstaltung vollständig in Rechnung gestellt. Sollte die Teilnahme während der Fortbildung bzw. des Seminars abgebrochen werden, ist eine Rückzahlung der Teilnahmegebühr nicht möglich. Wenn Teile der Veranstaltung aus Krankheitsgründen oder höherer Gewalt nicht besucht werden können, bemüht sich der Veranstalter um eine mögliche anderweitige Vermittlung der Inhalte. Dafür können zusätzliche Kosten anfallen. In welcher Form dieses Nachholen stattfindet, entscheidet die Veranstalter im Einzelfall. Der/die Teilnehmer*in kann eine Ersatzperson stellen, die den Veranstaltungsplatz übernimmt und den gleichen Preis, wie mit dem/der bisherigen Teilnehmer*in vereinbart, bezahlt. Die Ersatzperson muss die Teilnahmebedingungen wir im Abschnitt 2.2 „Teilnahme“ erläutert, erfüllen und der Veranstalter muss der Teilnahme zugestimmt haben. Dann wird dem bisherigen Teilnehmer*in die gesamte Gebühr erstattet. Der Veranstalter empfiehlt dem/der Teilnehmer*in ggf. eine Seminar-Rücktrittsversicherung abzuschließen.

i)   Kündigung / Stornierung durch den Veranstalter
Eine Veranstaltung kann aus wichtigem Grund, z. B. bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl, bei Erkrankung/Unfall des Veranstalters bzw. eines/einer Referent*in oder höherer Gewalt, abgesagt oder verschoben werden. Im Falle der Absage oder Verschiebung wird der Veranstalter die Teilnehmer*innen unverzüglich schriftlich unterrichten und bereits gezahlte Teilnahmegebühren erstatten. Darüber hinaus gehende Ansprüche der Teilnehmer*innen bestehen nicht. Der Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung wird den Teilnehmer*innen empfohlen. Ein wichtiger Grund ist auch ein grobes Fehlverhalten des/der Teilnehmer*in gegenüber dem Veranstalter, wenn durch das Verhalten des/der Teilnehmer*in gegenüber Mitarbeitern oder Kund*innen des Veranstalters eine Zusammenarbeit nicht mehr zumutbar ist. In diesem Falle sind die Kosten in voller Höhe von dem/der Teilnehmer*in zu tragen.

j)   Änderungen der Veranstaltungen / Terminverschiebung 
Die Veranstaltungen werden entsprechend der veröffentlichten Ankündigungen bzw. der individuellen Terminabsprachen durchgeführt. Der Veranstalter behält sich jedoch vor, Änderungen aus inhaltlichen, didaktisch-methodischen oder organisatorischen Gründen vorzunehmen, sofern dies das Ausbildungsziel nicht grundlegend verändert. Eine Verpflichtung zur exakten Durchführung des angekündigten Programmes besteht nicht, solange der Charakter der Veranstaltung nicht gänzlich geändert wird. Muss ein einzelner Veranstaltungstermin im Rahmen einer Seminarreihe aus Gründen, die der Veranstalter nicht zu vertreten hat, abgesagt werden, so wird dieser sich bemühen einen Ersatztermin anzubieten. Kann der/die Teilnehmer*in den Ersatztermin nicht wahrnehmen, so hat er/sie die Möglichkeit, dieses Seminar je nach Verfügbarkeit und Entscheidung des Veranstalters im Rahmen einer nachfolgenden Seminarreihe nachzuholen.

k)   Teilnahmebescheinigung
Voraussetzung für den Erhalt der Teilnahmebescheinigung ist die Teilnahme von mindestens 80 Prozent der gesamten Seminarzeit.

l)   Bild- und Filmmaterial 
Bei Veranstaltungen des Veranstalters kann vom Veranstalter oder einer vom Veranstalter beauftragten Person fotografiert und gefilmt werden. Der/die Teilnehmer*in erklärt mit der Anmeldung sein/ihr Einverständnis zur Veröffentlichung von Fotos und Filmaufnahmen. Bei der jeweiligen Veranstaltung wird es Formulare mit der Einverständniserklärung für die Datenschutzerklärung des Veranstalters zur Unterschrift geben.

m)   Haftung
Für Sach- und Vermögensschäden, welche der Veranstalter zu vertreten hat, haftet dieser gleich aus welchem Rechtsgrund nur insoweit, als ihm Vorsatz und/oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt. Diese Haftungsbeschränkung gilt ebenfalls für die Erfüllungsgehilfen des Veranstalters. Bei leicht fahrlässigen Pflichtverletzungen beschränkt sich die Haftung des Veranstalters auf die vorhersehbaren, vertragstypischen, unmittelbaren Durchschnittsschäden.

n)   Verschwiegenheitspflicht
Bei den Veranstaltungen des Veranstalters wird viel mit dem persönlichen Erleben der Teilnehmenden gearbeitet. Hier gilt es für Vertraulichkeit zu sorgen. Dies verpflichtet nicht nur den Veranstalter, sondern auch alle Teilnehmenden über das, was sie in Fortbildungen über andere Menschen an privaten oder beruflichen Informationen sowie über ihre Organisationen erfahren, Stillschweigen zu bewahren. Der Veranstalter behält sich vor, seine Arbeit im Rahmen von Fallsupervision/Fallcoaching und kollegialer Beratung zum Zwecke der Qualitätssicherung zu besprechen. Kolleg*innen, Supervisor*innen und Coaches unterliegen der Schweigepflicht.

o)   Begleitmaterial und Urheberrechte 
Die den Teilnehmer*innen ausgehändigten Seminarunterlagen sind urheberrechtlich geschützt. Sie dürfen ausschließlich zur persönlichen Nutzung verwendet werden. Die Vervielfältigung, Weitergabe oder anderweitige Nutzung der ausgehändigten Unterlagen ist nur mit ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung des Veranstalters gestattet.

p)   Änderung der AGB
Änderungen dieser Geschäftsbedingungen werden den Teilnehmer*innen in Textform bekannt gegeben. Sie gelten als genehmigt, wenn der/die Teilnehmer*in nicht innerhalb einer Woche nach Zugang der Änderungen in Textform widerspricht. Für die Rechtzeitigkeit genügt die Absendung.

q)   Datenschutz
Bei der Anmeldung muss der Veranstalter nach dem Namen, der E-Mail-Adresse und der Adresse des/der Teilnehmer*in fragen. Nur so kann der Vertrag durchgeführt werden. Die Anmeldedaten des/der Teilnehmer*in werden ausschließlich für interne Zwecke elektronisch gespeichert und unterliegen den Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes. Die Speicherung und Nutzung der personenbezogenen Daten erfolgt ausschließlich zum Zweck der Vertragsdurchführung und um Programme und Informationen des Veranstalters zu übersenden. Der Veranstalter stellt die persönlichen Daten des/der Teilnehmer*in Dritten nicht zur Verfügung. Mit der Anmeldung erklärt sich der/die Teilnehmer*in mit der Verarbeitung und Speicherung seiner/ihrer Daten einverstanden. Das Einverständnis kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.

r)   Werte und Selbstverständnis  
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind immer im Lichte der Werte und des Selbstverständnisses des Veranstalters zu lesen und werden entsprechend ausgelegt.

3. Spezielle Bedingungen für Beratung, Coaching, Supervision u.a. Dienstleistungen (einzelne Personen oder Teams)

Über die genannten Bedingungen in diesen AGB hinaus gilt für Coaching/Supervision mit Einzelpersonen, Paaren oder Teams folgendes: Grundsätzlich kommt beim Coaching und bei der Supervision ein Dienstvertrag im Sinne des § 611 BGB zustande. Nach dem Erbringen der Dienstleistung besteht für den Veranstalter Anspruch auf Vergütung. Unerheblich ist dabei, ob ein schriftlicher Vertrag geschlossen oder eine mündliche Vereinbarung getroffen wurde.

a)   Kosten
Der Preis für das Coaching/die Supervision wird mit unterschiedlichen Stundensätzen/Paketpreisen individuell mündlich oder schriftlich vereinbart und schriftlich mit einer E-Mail, in der die Bedingungen aufgeführt werden, vom Veranstalter zugesandt und von dem/der Teilnehmer*in per E-Mail bestätigt. 

Für Einzelpersonen:
Bei den Preisen ist in der Regel die Vor- und Nachbereitung durch den/die Coach/Supervisor*in, also die Coachee/Supervisand*in enthalten. Wenn die Vorbereitung über einen angemessenen Rahmen hinausgeht, z.B. für detaillierte Textarbeit in einer Datei mit Änderungsvorschlägen und Kommentaren, wird die anfallende Arbeit nach vorheriger Absprache zu einem niedrigeren Stundensatz berechnet.

Für Projekte, Teams, Organisationen:
Arbeits- und Trainingsmaterial werden nur nach schriftlicher oder mündlicher Abstimmung mit den Auftraggeber*innen gesondert berechnet.  Vor-/Nachbereitungszeiten bei Beratung von Teams und Organisationen: Diese Zeiten werden grundsätzlich mit einem ½ Tagessatz pro Beratungstag in Rechnung gestellt: die Nachbereitung enthält je nach Absprache auch eine Fotodokumentation.

b)   Sitzungsrhythmus und Zeit
Veranstalter und Teilnehmer*in vereinbaren die Termine nach Ihrem Bedarf in dem Rhythmus/Abstand, der für Sie am förderlichsten ist; ebenso die Länge der jeweiligen Sitzung. Wenn ein Termin nach Absprache in der Sitzung spontan verlängert wird, falls noch Zeit zur Verfügung steht, wird pro Viertelstunde berechnet.

c)   Präsenz oder Digital
In der Regel wird für das Coaching telefonisch, mit Video-Meeting oder in den Coachingräumen des Veranstalters gearbeitet. Es kann jedoch auch ein anderer Ort individuell vereinbart werden. Der Veranstalter stellt den Video-Meeting-Raum ohne zusätzliche Kosten zur Verfügung. Bei Videomeetings arbeitet der Veranstalter mit Zoom, einem der größten Anbieter weltweit.

d)   Zusatzaufwand und Vor-/Nacharbeit
Arbeits- und Trainingsmaterial werden nur nach schriftlicher oder mündlicher Abstimmung mit den Auftraggeber*innen gesondert berechnet.

e)   Reisekosten
Sind zur Projektbearbeitung Reisezeiten erforderlich, die Arbeitstage tangieren, werden sie mit einem halben Tagessatz (zzgl. USt.) berechnet. Die anfallenden Reisekosten des Veranstalters werden dem/der Teinehmer*in in Rechnung gestellt, wobei die Wahl der Verkehrsmittel nach der Optimierung von Kosten- und Zeitkriterien im Interesse der Teilnehmer*in getroffen wird (eigener PKW 0,30 €/km; Bahnfahrt 2. Klasse mit BahnCard falls beim Veranstalter vorhanden; Mietwagen, Taxi sowie sonstige öffentliche Verkehrsmittel nach Beleg). Sind für Beratungsprojekte verschiedener Teilnehmer*innen gemeinsam Reisekosten angefallen (Rundreise), so werden sie zu gleichen Teilen umgelegt. Die anfallenden Spesen des Veranstalters werden nach steuerlichen Richtsätzen bzw. nach Beleg abgerechnet.

f)   Absageregelung und Stornierungskosten
Falls der/die Teilnehmer*in einen Termin absagen muss, verpflichtet er/sie sich, dies sofort nach der Entscheidung zu tun – per Telefon oder E-Mail. Für alle Termine, die für max. 3 Zeitstunden vereinbart sind, gilt: Absagen, die mind. 72 Stunden vor dem Termin angekündigt werden, bleiben kostenlos. Danach wird die vereinbarte Zeit in voller Höhe in Rechnung gestellt. Für alle Termine, deren Umfang mehr als 3 Zeitstunden beinhalten, gilt: Absagen, die mind. 168 Stunden vor dem Termin angekündigt werden, bleiben kostenlos. Danach wird die vereinbarte Zeit in voller Höhe in Rechnung gestellt.

g)   Rechnung und Bezahlung
Die Rechnungslegung erfolgt nach der jeweiligen Durchführung der in der Arbeitsvereinbarung festgelegten Tätigkeit, bei längeren Prozessen in der Regel vierteljährlich. Unsere Rechnungen sind mit einer Zahlungsfrist von 14 Tagen zu begleichen.

h)   Beendigung der Zusammenarbeit
Sollten sich vor dem vereinbarten Abschluss der Zusammenarbeit Gründe finden, die eine vorzeitige Beendigung der Zusammenarbeit (Kündigung) nahelegen, verpflichten sich beide Seiten vorab zu einem klärenden Abschlussgespräch. Der Veranstalter berechnet für das klärende Abschlussgespräch 50% des vereinbarten Honorars.

i)   Verantwortung für den Erfolg und Stillschweigen
Beratung, Coaching und Supervision beruht auf Kooperation und gegenseitigem Vertrauen. Der Veranstalter verpflichtet  sich, über das Coaching/die Supervision und den Inhalt sowie der Texte während und nach Beendigung der Arbeit Stillschweigen zu bewahren und das geistige Eigentum aller Gedanken und Texte von Ihnen zu schützen. Eine Haftung für ausbleibenden Erfolg übernimmt der Veranstalter nicht.

4. Erfüllungsort, Rechtswahl, Gerichtsstand 
Soweit sich aus dem Vertrag nichts anderes ergibt, ist Erfüllungs- und Zahlungsort der Geschäftssitz des Veranstalters. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Ausschließlicher Gerichtsstand ist bei Verträgen mit Kaufleuten, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichen Sondervermögen das für unseren Geschäftssitz zuständige Gericht.

5. Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam, undurchführbar oder nicht durchsetzbar sein oder werden, so wird hiervon die Wirksamkeit, Durchführbarkeit und Durchsetzbarkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Regelung tritt, soweit rechtlich zulässig, eine andere angemessene Regelung, welche wirtschaftlich dem am nächsten kommt, was die Vertragsparteien unter Berücksichtigung der Verkehrssitte bei wirtschaftlicher Betrachtungsweise und nach Treu und Glauben gewollt haben oder gewollt haben würden, wenn sie die Unwirksamkeit der Regelung bedacht hätten. §139 BGB ist ausgeschlossen.

Stand: 1. Juni 2021